Presse

in Badische Zeitung, am 21. Januar 2015, von Margrit Matyscak

„1953 von Otmar Nussio (1902 bis 1990) geschrieben, gab es Franscisca Bastos Gelegenheit, ihre begeisternde Spieltechnik voll auszuloten. In zehn Sätzen ließ sie das Fagott singen, scherzen, tanzen und lamentieren. Wann atmet sie?

Die Musik fließt wie ein Strom, mal reißend, mal ruhig, mal über Steine stolpernd. Immer schafft das Orchester eine Umgebung, die das Fagott brillieren lässt. Die schweren Dissonanzen vom Anfang werden vom Fagott aufgelöst und beiseite gedrängt. Pizzicato Passagen bilden die Steine, an denen sich der Fluss des Fagotts bricht. Satz Nr. VIII „Barbaresca, Allegro feroce“ ähnelt in Struktur und Melos der Arie des Figaro. Der letzte Satz „Danzas, Presto“lässt Flamencotänzer vor das geistige Auge treten. Das starke Stück, brillant interpretiert, fand starken Beifall.

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in Schwarzwälder-Bote, am 18. Januar 2015, von Tina Eberhardt

„Den Gegenspieler zu Mozart gab in diesem Jahr der zeitgenössische Komponist Otmar Nussio, dessen Variationen über eine Arietta von Pergolesi für Fagott und Streichorchester einen Höhepunkt im Programm bildete. Was nicht zuletzt dem charismatischen Spiel der Solistin Francisca Bastos geschuldet war, die im Gegensatz zu den übrigen Solisten nicht aus der Schweiz, sondern aus Portugal stammt. Bastos klagte, tanzte und scherzte sich mit ihrem so behäbig wirkenden und so lebendig gespielten Instrument durch die insgesamt zehn Sätze von Nussios Komposition.

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